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Main-Kinzig-Kreis -
Gründau
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Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Montag, 26. Juli 2010 um 22:44 - Gelesen: 314 mal
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Historisch-Demokratischer Verein Mittel-Gründau 1848 i.d. IAS e.V.
Ein Dorf erzählt seine Geschichte.
Am 05.08. findet in der Gaststätte Stenger/Heiß ab 18 Uhr der 3. Mittel-Gründauer Erzählabend statt.
Ging es beim letzten Erzählabend um das Wandern und warum Mittel-Gründau und durch wen es 1865 endlich zum Zug kam und warum die Mittel-Gründauer"Russe" so bewandert und erfahren sind, geht es dieses Mal um das Wasser in Mittel-Gründau und die Geschichte der Feuerwehr. Mit dabei sein werden mehrere historische Löscheimer, ein Bericht über ein übergangenes Jubiläum (der Feuerwehrturm -das Treppenhaus in der alten Schule hatte 2004 seinen hundertsten Geburtstag. Der Trockenschacht für die Schläuche ging durch die Bürgermeisterei und später durch das Schulsekretariat und noch später durch die IAS-Bücherei. Die Spritze stand im Alten Backhaus, auf der Viehwaage, wo heute die SPD ihre Wahlplakatständer aufbewahrt.
Bevor das Feuerwehrhaus durch die neue Alte Schule erweitert wurde, war das Feuerwehrhaus/Backhaus an Löschwasser aus dem Mühlbach angeschlossen. Der verlief parallel zur Alten Schulstraße. Deshalb war der Gründauer Wasserkrieg auch so wichtig für die Feuerwehr.
Auch das Löschwasser hatte der Büdinger Fürst den Mittel-Gründauern abgegraben. Jetzt mussten sie sich das Löschwasser aus der Domäne holen, das heißt, der Fürst konnte das Dorf in aller Ruhe abbrennen lassen, denn das Löschwasser floß bei Trockenheit nur noch jenseits der Grenze in der fürstlichen Domäne.
Nicht nur, dass die Mittel-Gründauer Bauern so gezwungen wurden ihr Korn in den teueren fürstlichen Bannmühlen mahlen zu lassen, sie mussten auch um das Löschwasser betteln.
weiterlesen hier anklicken: http://www.barth-engelbart.de/?p=680
Die fürstlichen Erlasse wegen einer "Pflichtwehr" waren nichts anderes als eine Zwangsverpflichting der Dörfler zum Löschen, wenn die Domäne brannte. .
Bis ins 20. Jahrhundert war der Isenburg-Büdinger Fürst der größte Wasser- und Tagdieb! Tagdieb? Warum waren die meisten Mittel-Gründauer Bauern MondscheinBauern ? Zuerst, weil ihnen der Fürst Fronarbeit und dann mit Tagelohnarbeit den Tag gestohlen hat. Später wurde es die Lohnarbeit bei Dunlop, Veritas, Joh und Co und weil der Lohn nie reichte, mussten die Mittel-Gründauer immer weiter den Mondscheinbauern machen.
Und wo ist das mit dem Wasserdieb ? der Fürst ist doch längst pleite!? Heute heißen die Wasserdiebe RWE, Veolia, E-ON, und manchmal nennen sie sich zur Tarnung auch Kreiswerke oder Mainova oder so ... und jeder Tropfen Löschwasser der Freiwilligen Feuerwehr muss an diese großen Wasserräuber bezahlt werden, die unser Wasser dann auch noch profitabel an die Zentren wie Franfurt verkaufen
während der Gettenbach trocken fällt und dann nur noch scheinheilig aus Vogelsbergwasser notbewässert wird, damit hier kein Protest laut wird. Und der Vogelsberg trocknet weiter aus.... Und auch die Röhn wird leergepumpt. Und statt Brauchwasserkreisläufe im Baurexcht verbindlioch vorzuschreiben für die Industrie, den handel und die Privaten Häuser, wird bestes Trinkwasser der Scheiße hinterhergespült, werden Autowaschanlagen mit Trinkwasser betrieben ...
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Aktualisiert ( Dienstag, 27. Juli 2010 um 16:39 )
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