Hitmeister - 100% sicher kaufen & verkaufen


Drucken PDF E-Mail
Beitrag ausdrucken PDF erstellen per E-Mail senden Bearbeiten
       
Der Quelle-Untergang: Wer ist Schuld an der Pleite?
Main-Kinzig-Kreis - Gelnhausen
Geschrieben von: gt-lokal
am: Dienstag, 20. Oktober 2009 um 12:06 - Gelesen: 2895 mal
Die Nachricht hat eingeschlagen wie eine Bombe: Der Traditionskonzern Quelle steht vor der Pleite, mehrere tausend Menschen werden wohl ihren Arbeitsplatz beim einst größten deutschen Versandhändler verlieren. Aber wer ist Schuld an der Pleite? Hat die Konzernleitung in den vergangenen Jahren die falschen Entscheidungen getroffen? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Kommentare (10)Add Comment
Unrecht Gut gedeiht nicht gut: "arisiertes" Vermögen verlebt, verzockt, verpulvert, wenig bewertet [Anzeigen]
Bernd Kirchhübel
geschrieben von Bernd Kirchhübel, Oktober 28, 2009
...
Wirtschaftsjournalismus ist nicht Ihre Sache, Herr BEB.

Also eigentlich weder Wirtschaft noch Journalismus. So wie die 36 Berufe vorher. Frührentner scheint Sie aber auch nicht auszufüllen. Das ist traurig, macht aber auch nix.

Quelle ist schlicht und ergreifend daran gescheitert, daß es zu spät auf die Wünsche der Konsumenten reagiert hat und das trotz dirigistischer Eingriffe der bayerischen Landesregierung.
Peter Kleinsorge
geschrieben von Peter Kleinsorge, Oktober 28, 2009
...
Eins ist sicher, Herr HBE, das was Sie zum Scheitern von Quelle schreiben ist Mist, schlicht und ergreifend falsch, absolut sinnfrei.
Suchen Sie sich also am Besten ganz schnell eine andere Beschäftigung, von der Sie hoffentlich mehr verstehen.
Ganz wichtig:
Verschonen Sie die Leser von gt-lokal mit Ihren Weisheiten. Wer sich derartige Traktate freiwillig antun möchte, der kann sich seine (Über?!)Dosis HBE auf Ihrer Homepage abholen.
..., wenig bewertet [Anzeigen]
Peter Kleinsorge
geschrieben von Peter Kleinsorge, Oktober 29, 2009
...
Hallo Herr Kettner,
dass die Unternehmensführung von Quelle falsche Entscheidungen getroffen hat bzw. notwendige Entscheidungen unterlassen hat ist unstrittig.

Die Eigentümer eines Unternehmens tragen das unternehmerische Risiko. Die Eigentümer der Firma Quelle haben sich für ein Management ihres Vertrauens entschieden und diesem die unternehmerische Führung des Unternehmens überlassen. So weit, so gut.

Wo Entscheidungen getroffen werden, können auch Fehlentscheidungen getroffen werden.
Das Management kann aber nur das tun / entschgeiden was Eigentümer bzw. Kontrollinstanzen (Aufsichtsräte, Aktionäre) zulassen.
Es ist folglich in erster Linie zu kritisieren dass die Eigentümer bzw. die Kontrollinstanzen versagt haben.

Sollte von Seiten des Managemnents oder der Kontrollinstanzen gegen Recht und Gesetz verstoßen worden sein, dann sind Staatsanwalt und Justiz zuständig.
Keinesfalls ist es angebracht dass Arbeitnehmer Hausbesuche bei besagtem Manager machen...

Um Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten müssen alle einen Beitrag leisten: Wirtschaft, Politik, Medien und wir als Gesellschaft.
Klassenkampfparolen und Agitation sind da fehl am Platz.

Grüße

Peter Kleinsorge
Klassenkampfparolen...., wenig bewertet [Anzeigen]
Peter Kleinsorge
geschrieben von Peter Kleinsorge, Oktober 30, 2009
...
Hallo Herr Kettner,
das mit den Klassenkampfparolen und der Agitation bezog sich in der Hauptsache auf den ersten Kommentar. Allerdings hat mir Ihr Vorschlag mit dem Hausbesuch der Arbeitnehmer nicht wirklich gut gefallen. Ich bin selber Arbeitnehmervertreter und weiss aus einigen Verhandlungsrunden mit Arbeitgebervertretern das man mit sachlicher Argumentation weiter kommt. Zumal sich die Ziele der Arbeitgeber-,der Arbeitnehmerseite und der Kapitalgeber in vielen Punkten zur Deckung bringen lassen.

In den weiteren Punkten bezüglich des Versagens der Eigentümer und der Kontrollgremien stimmen wir in wesentlichen Punkten überein. Das Versagen der Kontrollgremien wiegt, nach meiner Überzeugung, deutlich schwerer als die Naivität der Eigentümerin.
Ein Problem das bei den meisten Mittelständlern nicht auftritt, denn hier hat der Eigentümer ein Motiv sich zu Kümmern, denn in der Regel haftet der Eigentümer selbst mit allem was er hat.

Nun ist die Politik gefordert wirkungsvolle Gesetze vorzulegen.
Ziel muss sein dass Aufsichtsgremien wirkungsvoll kontrollieren können. So muss es verboten sein dass Vorstandsvorsitzende nahtlos den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen können.
Ämteranhäufung in Aufsichtsräten muss verboten werden. Das nicht wahrnehmen der Kontrollpflichten in einen Aufsichtsrat muss geahndet werden können.
Verflechtungen über Aufsichtsräte hinweg, mit der Folge das nicht kontrolliert wird (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus) muss unterbunden werden.
Aufsichtsratstätigkeiten müssen mit der Befähigung zur Kontrolle verbunden sein (Fachkundenachweis).
Um hier nur einige Baustellen zu nennen.

Die Verantwortung jedes Einzelnen ist kein Allgemeinplatz, da stimme ich absolut nicht mit Ihnen überein. Vieles von dem was in Deutschland passiert ist die Auswirkung der Entscheidung vieler Konsumenten.
Jeder möchte zwar gerne Arbeitsplätze in Deutschland haben, aber bei der Kaufentscheidung greift man dann zu Billigprodukten aus Niedriglohnländern.
Es gibt eben doch einen Zusammenhang zwischen niedrigen Löhnen oder wegfallenden Arbeitsplätzen in Deutschland und unserer Entscheidung, als Konsumenten, welche Produkte wir wie (Internet / Katalog) und von wem kaufen.
Zudem haben wir alle 4 Jahre die Wahlmöglichkeit darüber zu entscheiden ob es ungeregelt weitergeht, oder ob von Regierungsseite umgedacht wird. Ende September wurde zu diesem Thema (leider) eine eindeutige Entscheidung getroffen.
Grüße
Peter Kleinsorge
Die ewige Schuldfrage, wenig bewertet [Anzeigen]
Peter Kleinsorge
geschrieben von Peter Kleinsorge, November 02, 2009
Touchez?!
Liebe Frau Schäfer,
es geht mir nicht um die ewige Schuldfrage, sondern darum Arbeitsplätze, mit vernünftigen Löhnen, in Deutschland zu behalten.

Es ist eben nicht so einfach wie von manchem Mitmenschen, oder mancher Partei, geäußert.
Unternehmer sind nicht per se unsozial und sie bieten auch nicht immer die falschen Produkte, grundsätzlich zu teuer an. Manager sind nicht alle raffgierig, oder unfähig, es gibt natürlich schwarze Schafe unter ihnen, bei Quelle schien dies der Fall gewesen zu sein.

Wir müssen uns unserer Mitverantwortung bewusst sein.
Als Arbeitnehmer wollen wir für uns selbst möglichst hohe Löhne und niedrige Abgaben. Wir beklagen das Sterben des Einzelhandels, als Konsumenten gehen wir auf der grünen Wiese einkaufen, wo die Produkte weniger kosten und deshalb niedrige Löhne gezahlt werden.
Wir beklagen dass Bauern nur 20 bis 25 Cent für den Liter Milch bekommen, gekauft wird dann bei Aldi & Co für 42 Cent.
Wir entrüsten uns über Kinder, die in Indien in Steinbrüchen arbeiten, oder über Mädchen die in Sweatshops eingesperrt werden, damit wir hier noch billigere T-Shirts kaufen können. Hat sich schon einmal jemand gefragt wie es möglich ist T-Shirts für 1,99 Euro zu verkaufen und unter welchen Bedingungen diese hergestellt werden? Die Läden die solche Ware verkaufen sind trotzdem voll.

Kunden entschieden sich in Massen nicht bei Quelle aus dem Katalog, den Shops bzw. im Internet zu bestellen, der Internetauftritt kam zu spät, die Website ist zu unübersichtlich und so weiter und so weiter.
Zum Ausverkauf von Quelle war dann der Ansturm der Schnäppchenjäger so groß dass die Server überlastet waren bzw. das Aufrufen der Homepage sehr lange dauerte und sehr unkomfortabel war.
Für ein Schnäppchen ist kein Hindernis und keine Zumutung zu groß...

Übrigens, in den Quelle Läden konnte man sich die Produkte anschauen, in Ruhe entscheiden, und auch unkompliziert umtauschen.
In Boutiquen muss man gar nicht einkaufen, es gibt immer noch Hersteller die in Deutschland fertigen, auch ganz in der Nähe. Ich nenne mal, ohne Werbung machen zu wollen, den Namen Trigema.
Lebensmittel kann ich preiswert beim Bauern einkaufen. Meine Einkäufe mache ich vorzugsweise, in Gelnhausen, beim Einzelhandel.

Nein, ich möchte niemanden verurteilen, ich möchte nur zum Nachdenken anregen, denn noch haben wir die Wahl.
Peter Kleinsorge
Helmut Genge
geschrieben von Helmut Genge, November 25, 2009
HBE und andere Sinnlosigkeiten!
Leute wie HBE verleiden es mir in letzter Zeit immer mehr,diese Seite überhaupt noch aufzurufen. Der Mann scheint echt in seiner Selstsucht so krank zu sein, daß er sich sogar in einem nachgemachten Talar als "nachgemachter Pfarrer" auf dem Foto darstellt.
Es sei ihm dringend empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

Kommentar schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.

busy
 
 
Main-Kinzig-KreisALLE BEITRÄGE ANSEHEN »
Mein gt-lokal Profil
Jetzt registrieren » Sie sind noch kein Autor und möchten Artikel schreiben? Registrieren Sie sich schnell und kostenlos.
Zugangsdaten vergessen?
Anmeldung für Vereine » Spezielle Anmeldung für offizielle Vereinsvertreter.
Jetzt als Verein registrieren »
Andere LandkreiseKreis Gießen

Wetteraukreis

Vogelsbergkreis

Hochtaunuskreis

Lahn-Dill-Kreis

Limburg-Weilburg

Marburg-Biedenkopf
Gelnhausen, Germany
Temperatur: 12°C
Gefühlt: 12°C
Feuchtigkeit: 100%
Wind: 11 km/h
Richtung: 200°
Barometer: 970.2 mb
SSW
Mehr Details zeigen

Aktuelle Termine

Samstag, 11. September 2010
ab 14.00 Uhr
bis 23.59 Uhr
3. Gelnhäuser Weinfest
Samstag, 11. September 2010
ab 14.30 Uhr
bis 00.00 Uhr
Kässeler Nachkirb
Sonntag, 12. September 2010
ab 00.01 Uhr

MSC Freigericht, 10. ADAC-Spessart-Classic mit Herbstmarkt
Sonntag, 12. September 2010
ab 10.00 Uhr
bis 00.00 Uhr
Kässeler Nachkirb
Samstag, 25. September 2010
ab 20.00 Uhr
bis 22.00 Uhr
Benefizkonzert mit Lesung
Wir haben 9705 Gäste online
Ein Angebot von:
Gelnhäuser Tageblatt
Gelnhäuser Tageblatt
Gießener Anzeiger
Kreis Anzeiger
Lauterbacher Anzeiger
Oberhessische Zeitung
Usinger Anzeiger
mittelhessen-mail.de
mittelhessen-mail.de
Tools für Webseiten
PHP Plugin WordPress Plugin RSS Webseite
Plugins Wordpress Community